2. Akt der
Herren Regionalliga Nord zur Saison 2012/2013
auf der Anlage des SVO 92 Braunschweig
auf der Anlage des SVO 92 Braunschweig
Nach dem Auftaktpunktspiel in Cuxhaven war man schon wieder in
Niedersachsen zu Gast. Fast schon traditionell findet das 2. Spiel der
Regionalliga in Braunschweig statt und auch erstmals mit den Damen der
Regionalliga Nord. Da die Braunschweiger nur noch die beiden
Regionalligamannschaften haben, findet auf der Anlage auch nur noch ein
Punktspiel im Jahr statt. Dementsprechend fanden die ersten eifrigen
Trainingsfleißigen die Anlage dann auch vor, keine Linie war mehr zu sehen und
diverse Spachtelarbeiten waren auch von Nöten.
|
|
|
Zum Punktspielwochenende war dann aber von den Macken nichts mehr zu sehen Dank
Ha-Jo Meyer, der sich wieder an die Arbeit gemacht hatte. Schon am Freitag
wurde wieder eifrig trainiert und am Samstag war die Anlage dann rappelvoll,
denn 11 Mannschaften machten sich ans Training und ans Rundenspielen. Gott sei
Dank spielte das Wetter hervorragend mit, sodass einem spannenden Wettkampf
nichts im Wege stehen sollte.
|
|
Am Sonntagmorgen musste man leider den Umstand der noch nassen Bahnen beim
Einspielen akzeptieren, aber immer noch besser als vereiste Bahnen wie das Jahr
zuvor. Ha-Jo Meyer begrüßte die Teilnehmer und das Los wollte es so, die Herren
legten vor. Leider gab es beim Einspielen auch etwas Negatives zu betrachten.
An der Bahn Niere war der eigentliche Abspielpunkt (Loch) für den
Innenbandenschlag außerhalb des Abschlagfeldes, sodass man stattdessen einen
Lochverstärker in der Ecke vorfand. Den ganzen Samstag klebte dieser auch an
ein und der derselben Stelle, aber am Sonntagmorgen wurde er leider etwas
verändert. Als wenn dies dann auch noch nicht genug wäre, klebte einer oder
eine dann 10 Minuten vor dem Start den LV dann noch einmal etwas anders,
so dass diejenigen, welche ihren Schläger an einem Punkt ausrichten wollten,
sich wieder an die Bahn begeben mussten, um ihrerseits sich wieder auf die
Situation einzustellen. Eine Sache, die ich einfach nur als unsportlich
betrachte.
|
|
|
Der erste Durchgang bei den Herren brachte die Preetzer auf den ersten
Platz mit guten 135 Schlägen, dank auch einer 19 von Bernd Kunz. Cuxhaven,
Niendorf und Salzgitter folgten mit 141 Schlag vor der Heimmannschaft (142),
welche auf Uwe Grüning und Carsten Höpfner verzichten mussten. Einen
Schlag mehr (143) benötigten die Kieler zum Auftakt. Leicht verändert auch das
Bild bei den Hamburgern, welche dieses Mal Kay Sauerland und Alan Ahmed mit an
Bord hatten.
Der 2. Durchgang zog das Feld dann doch etwas stärker auseinander.
Salzgitter mit einem 128er Durchgang setzte sich an die Spitze mit 269
Schlägen, gefolgt von den Preetzern (137), welche 3 Schläge mehr an die Tafel
brachten. Weitere drei Schläge mehr brachten die Hamburger Jungs aus der Runde,
dank einer 134er Passe und einer blauen 19er Runde von Tony Koch. Etwas Abstand
bildete sich hier schon zu den weiteren Mannschaften. Kiel mit einer 138 kam
auf 281 Schläge und lag damit zwei Schläge vor Cuxhaven, welche mit 142 Schläge
auf 283 Gesamt kam. Aber was war mit den Hausherren los? Hatte man in Cuxhaven
schon keine Punkte einfahren können, so sah es heute auch nicht viel besser aus. Ein 150er Durchgang und damit 292
Schläge bedeuteten bereits 9 Schläge Rückstand auf die Punkte. Vier rote und
nur zwei grüne Runden sind dann sogar für die anspruchsvolle Braunschweiger
Anlage zu viel. Aber man hatte ja noch 2 Runden zu absolvieren.
|
|
Der dritte Durchgang brachte dann sehr unterschiedliche Rundenergebnisse an
die Tafel. 130 Schläge von den Kielern standen 157 Schlägen von Cuxhaven
gegenüber, welche die Möven dann auch zu einem Wechsel zwangen. Björn Müller
wurde durch Christian Wustrack ersetzt. Cuxhaven hatte mit diesem Durchgang die
rote Laterne von den Braunschweigern übernommen, welche mit einer 147 Runde auf
439 Schläge kamen, die 2 Punkte bringen würden, da Cuxhaven 440 Schläge
aufwies.
Die restlichen Teams hatten hier schon einen uneinholbaren Vorsprung erzielt, denn sie lagen alle innerhalb von 5 Schlägen!!! (406-411). Vorn lagen hier noch immer die Salzgitteraner (137), welche durch eine 19 von dem Schreiber dieser Zeilen an der Spitze gehalten wurden. 59 Schläge auf drei Runden sind für Braunschweig schon ein starkes Ergebnis. Niendorf spielte wieder einen besseren Durchgang und kam mit 132 Schlägen auf 407. Wieder einen Schlag mehr hatten die Preetzer, welche mit 136 Schlägen am konstantesten spielten, aber auch die Kieler mit dem besten Durchgang von 130 Schlägen blieben in Schlagdistanz zur Spitze.
Die restlichen Teams hatten hier schon einen uneinholbaren Vorsprung erzielt, denn sie lagen alle innerhalb von 5 Schlägen!!! (406-411). Vorn lagen hier noch immer die Salzgitteraner (137), welche durch eine 19 von dem Schreiber dieser Zeilen an der Spitze gehalten wurden. 59 Schläge auf drei Runden sind für Braunschweig schon ein starkes Ergebnis. Niendorf spielte wieder einen besseren Durchgang und kam mit 132 Schlägen auf 407. Wieder einen Schlag mehr hatten die Preetzer, welche mit 136 Schlägen am konstantesten spielten, aber auch die Kieler mit dem besten Durchgang von 130 Schlägen blieben in Schlagdistanz zur Spitze.
|
|
Spannung für den abschließenden Durchgang war also bei allen Teams noch
vorprogrammiert und ich fange auch mit den beiden Teams am Ende an. 136 Schläge
brachten die Möven an die Tafel und somit kam man auf eine Gesamtschlagzahl von
576. Die Heimmannschaft beendete das Turnier zwar mit einer 20er Runde durch
ihren Nationalspieler Philip Busche, aber damit kam man nur auf 141 Schläge,
welche am Ende 580 Schlag gesamt bedeutete und somit wiederum nur „Null“
Punkte. Da hatte sich die Einwechselung von Christian Wustrack, welcher eine 22
zum Abschluss spielte, doch ausgezahlt. Bei den Braunschweigern hatte ich so
ein bisschen den Eindruck, dass man aufgrund der vielen Wettkämpfe im
Seniorenbereich mit Einzelranglisten und Seniorenligen, einfach die Frische
fehlte, um sein bestes Golf spielen zu können. Das hier aber nur mein
persönlicher Eindruck.
Die restlichen Durchgänge der vier anderen Teams lauteten 127, 133, 134 und
144 Schläge, wobei die 144 Schläge für Preetz an der Tafel notiert wurden.
Den Frust über diese Tatsache trifft die Aussage von Ralph Santhen sinngemäß sehr gut. „ Mal oben mit geschnuppert aber am Ende doch nicht die Punkte eingefahren“ 552 Schläge und ein Mannschaftsschnitt von 23,0 brachten dann 4 Punkte ein, aber auch die Tatsache, dass man sportlich in diese Liga gehört. Der 133er Durchgang gehörte den Kielern, welche 5 Spieler mit einer 21 aus der Runde brachten aber leider auch eine 28 durch Lars Heydt. 544 Schläge reichten heute nur für 6 Punkte.
Den Frust über diese Tatsache trifft die Aussage von Ralph Santhen sinngemäß sehr gut. „ Mal oben mit geschnuppert aber am Ende doch nicht die Punkte eingefahren“ 552 Schläge und ein Mannschaftsschnitt von 23,0 brachten dann 4 Punkte ein, aber auch die Tatsache, dass man sportlich in diese Liga gehört. Der 133er Durchgang gehörte den Kielern, welche 5 Spieler mit einer 21 aus der Runde brachten aber leider auch eine 28 durch Lars Heydt. 544 Schläge reichten heute nur für 6 Punkte.
Die zweite Heimmannschaft aus Salzgitter (Luftlinie Salzgitter-Braunschweig ca. 25 km) kam in Braunschweig schon immer gut zurecht. Heute schafften die Spieler aber ihr bestes Ergebnis. Mit 134 Schlägen, dank zweier 19er Runden durch Dirk Otten und Frank Grunert, kam man auf 540 Schläge gesamt. Ein Ergebnis, welches man bis dato in Braunschweig noch nie erzielt hatte. Aber auch mit diesem Ergebnis kam man nicht an die Niendorfer heran. 80 Schläge standen nach 4 Spielern an der Tafel, wobei die 19 dieses Mal von Pascal Milleville erspielt wurde. Da brachten die 10 Punkte auch nicht die restlichen 47 Schläge der beiden Schlussspieler in Gefahr. 20 Punkte nach zwei Spielen in Niedersachsen mit mindestens einem Jahr Spielpause in dieser Liga lassen nur einen Schluss zu, Niendorf hat den Durchmarsch in die 2. Liga zum Ziel. Ob es ein Durchmarsch zu Null werden wird, kann man dann wieder nach dem 3. Spiel betrachten, welches nämlich in Hamburg stattfinden wird.
In meinem Bericht aus Cuxhaven hatte ich ja die Bahnstatistik mit eingebunden und auch ein Blick dieses Mal zeigt, dass die Sieger aus Hamburg sehr viele Schläge an den Pyramiden verloren haben. 41 Schläge sind dort deutlich zu viel gewesen. Aber am Ende reichte es trotzdem zum Sieg und das spricht für die Klasse der Hamburger Jungs.
Das Team des Tages mit 509 Schlägen
|
|
Christian Spandau
|
Salzgitter
|
81
|
Schläge
|
|
|
Dirk Otten
|
Salzgitter
|
85
|
Schläge
|
|
|
Gerrit Below
|
Kiel
|
85
|
Schläge
|
|
|
Philip Busche
|
Braunschweig
|
86
|
Schläge
|
|
|
Bernd Kunz
|
Preetz
|
86
|
Schläge
|
|
|
Tony Koch
|
Niendorf
|
86
|
Schläge
|
|
|
René Lemke
|
Kiel
|
86
|
Schläge
|
Mit sportlichen Grüßen
Christian Spandau
