Dienstag, 9. Oktober 2012

2. PS der Reg.-Liga Nord Herren in Braunschweig



2. Akt  der Herren Regionalliga Nord zur Saison 2012/2013
auf der Anlage des SVO 92 Braunschweig
Nach dem Auftaktpunktspiel in Cuxhaven war man schon wieder in Niedersachsen zu Gast. Fast schon traditionell findet das 2. Spiel der Regionalliga in Braunschweig statt und auch erstmals mit den Damen der Regionalliga Nord. Da die Braunschweiger nur noch die beiden Regionalligamannschaften haben, findet auf der Anlage auch nur noch ein Punktspiel im Jahr statt. Dementsprechend fanden die ersten eifrigen Trainingsfleißigen die Anlage dann auch vor, keine Linie war mehr zu sehen und diverse Spachtelarbeiten waren auch von Nöten.

     

     

Zum Punktspielwochenende war dann aber von den Macken nichts mehr zu sehen Dank Ha-Jo Meyer, der sich wieder an die Arbeit gemacht hatte. Schon am Freitag wurde wieder eifrig trainiert und am Samstag war die Anlage dann rappelvoll, denn 11 Mannschaften machten sich ans Training und ans Rundenspielen. Gott sei Dank spielte das Wetter hervorragend mit, sodass einem spannenden Wettkampf nichts im Wege stehen sollte.

         

Am Sonntagmorgen musste man leider den Umstand der noch nassen Bahnen beim Einspielen akzeptieren, aber immer noch besser als vereiste Bahnen wie das Jahr zuvor. Ha-Jo Meyer begrüßte die Teilnehmer und das Los wollte es so, die Herren legten vor. Leider gab es beim Einspielen auch etwas Negatives zu betrachten. An der Bahn Niere war der eigentliche Abspielpunkt (Loch) für den Innenbandenschlag außerhalb des Abschlagfeldes, sodass man stattdessen einen Lochverstärker in der Ecke vorfand. Den ganzen Samstag klebte dieser auch an ein und der derselben Stelle, aber am Sonntagmorgen wurde er leider etwas verändert. Als wenn dies dann auch noch nicht genug wäre, klebte einer oder eine dann 10 Minuten vor dem Start den LV dann noch einmal etwas anders, so dass diejenigen, welche ihren Schläger an einem Punkt ausrichten wollten, sich wieder an die Bahn begeben mussten, um ihrerseits sich wieder auf die Situation einzustellen.  Eine Sache, die ich einfach nur als unsportlich betrachte.

    

    

Der erste Durchgang bei den Herren brachte die Preetzer auf den ersten Platz mit guten 135 Schlägen, dank auch einer 19 von Bernd Kunz. Cuxhaven, Niendorf und Salzgitter folgten mit 141 Schlag vor der Heimmannschaft (142), welche auf Uwe Grüning und Carsten Höpfner verzichten mussten. Einen Schlag mehr (143) benötigten die Kieler zum Auftakt. Leicht verändert auch das Bild bei den Hamburgern, welche dieses Mal Kay Sauerland und Alan Ahmed mit an Bord hatten.
Der 2. Durchgang zog das Feld dann doch etwas stärker auseinander. Salzgitter mit einem 128er Durchgang setzte sich an die Spitze mit 269 Schlägen, gefolgt von den Preetzern (137), welche 3 Schläge mehr an die Tafel brachten. Weitere drei Schläge mehr brachten die Hamburger Jungs aus der Runde, dank einer 134er Passe und einer blauen 19er Runde von Tony Koch. Etwas Abstand bildete sich hier schon zu den weiteren Mannschaften. Kiel mit einer 138 kam auf 281 Schläge und lag damit zwei Schläge vor Cuxhaven, welche mit 142 Schläge auf 283 Gesamt kam. Aber was war mit den Hausherren los? Hatte man in Cuxhaven schon keine Punkte einfahren können, so sah es heute auch nicht viel  besser aus. Ein 150er Durchgang und damit 292 Schläge bedeuteten bereits 9 Schläge Rückstand auf die Punkte. Vier rote und nur zwei grüne Runden sind dann sogar für die anspruchsvolle Braunschweiger Anlage zu viel. Aber man hatte ja noch 2 Runden zu absolvieren.

    

Der dritte Durchgang brachte dann sehr unterschiedliche Rundenergebnisse an die Tafel. 130 Schläge von den Kielern standen 157 Schlägen von Cuxhaven gegenüber, welche die Möven dann auch zu einem Wechsel zwangen. Björn Müller wurde durch Christian Wustrack ersetzt. Cuxhaven hatte mit diesem Durchgang die rote Laterne von den Braunschweigern übernommen, welche mit einer 147 Runde auf 439 Schläge kamen, die 2 Punkte bringen würden, da Cuxhaven 440 Schläge aufwies.
Die restlichen Teams hatten hier schon einen uneinholbaren Vorsprung erzielt, denn sie lagen alle innerhalb von 5 Schlägen!!! (406-411). Vorn lagen hier noch immer die Salzgitteraner (137), welche durch eine 19 von dem Schreiber dieser Zeilen an der Spitze gehalten wurden. 59 Schläge auf drei Runden sind für Braunschweig schon ein starkes Ergebnis. Niendorf spielte wieder einen besseren Durchgang und kam mit 132 Schlägen auf 407. Wieder einen Schlag mehr hatten die Preetzer, welche mit 136 Schlägen am konstantesten spielten, aber auch die Kieler mit dem besten Durchgang von 130 Schlägen blieben in Schlagdistanz zur Spitze.

         

Spannung für den abschließenden Durchgang war also bei allen Teams noch vorprogrammiert und ich fange auch mit den beiden Teams am Ende an. 136 Schläge brachten die Möven an die Tafel und somit kam man auf eine Gesamtschlagzahl von 576. Die Heimmannschaft beendete das Turnier zwar mit einer 20er Runde durch ihren Nationalspieler Philip Busche, aber damit kam man nur auf 141 Schläge, welche am Ende 580 Schlag gesamt bedeutete und somit wiederum nur „Null“ Punkte. Da hatte sich die Einwechselung von Christian Wustrack, welcher eine 22 zum Abschluss spielte, doch ausgezahlt. Bei den Braunschweigern hatte ich so ein bisschen den Eindruck, dass man aufgrund der vielen Wettkämpfe im Seniorenbereich mit Einzelranglisten und Seniorenligen, einfach die Frische fehlte, um sein bestes Golf spielen zu können. Das hier aber nur mein persönlicher Eindruck.
Die restlichen Durchgänge der vier anderen Teams lauteten 127, 133, 134 und 144 Schläge, wobei die 144 Schläge für Preetz an der Tafel notiert wurden.
Den Frust über diese Tatsache trifft die Aussage von Ralph Santhen sinngemäß sehr gut. „ Mal oben mit geschnuppert aber am Ende doch nicht die Punkte eingefahren“  552 Schläge und ein Mannschaftsschnitt von 23,0 brachten dann 4 Punkte ein, aber auch die Tatsache, dass man sportlich in diese Liga gehört. Der 133er Durchgang gehörte den Kielern, welche 5 Spieler mit einer 21 aus der Runde brachten aber leider auch eine 28 durch Lars Heydt. 544 Schläge reichten heute nur für 6 Punkte.


Die zweite Heimmannschaft aus Salzgitter (Luftlinie Salzgitter-Braunschweig ca. 25 km) kam in Braunschweig schon immer gut zurecht. Heute schafften die Spieler aber ihr bestes Ergebnis. Mit 134 Schlägen, dank zweier 19er Runden durch Dirk Otten und Frank Grunert, kam man auf 540 Schläge gesamt. Ein Ergebnis, welches man bis dato in Braunschweig noch nie erzielt hatte. Aber auch mit diesem Ergebnis kam man nicht an die Niendorfer heran. 80 Schläge standen nach 4 Spielern an der Tafel, wobei die 19 dieses Mal von Pascal Milleville erspielt wurde. Da brachten die 10 Punkte auch nicht die restlichen 47 Schläge der beiden Schlussspieler in Gefahr. 20 Punkte nach zwei Spielen in Niedersachsen mit mindestens einem Jahr Spielpause in dieser Liga lassen nur einen Schluss zu, Niendorf hat den Durchmarsch in die 2. Liga zum Ziel. Ob es ein Durchmarsch zu Null werden wird, kann man dann wieder nach dem 3. Spiel betrachten, welches nämlich in Hamburg stattfinden wird.
In meinem Bericht aus Cuxhaven hatte ich ja die Bahnstatistik mit eingebunden und auch ein Blick dieses Mal zeigt, dass die Sieger aus Hamburg sehr viele Schläge an den Pyramiden verloren haben. 41 Schläge sind dort deutlich zu viel gewesen. Aber am Ende reichte es trotzdem zum Sieg und das spricht für die Klasse der Hamburger Jungs.
Das Team des Tages mit 509 Schlägen
    
Christian Spandau    
Salzgitter
81
Schläge

Dirk Otten
Salzgitter
85
Schläge

Gerrit Below
                    Kiel 
85
Schläge

Philip Busche
Braunschweig    
86  
Schläge

Bernd Kunz
Preetz
86
Schläge

Tony Koch
Niendorf
86
Schläge

René Lemke
Kiel
86
Schläge
                                                                                        
Mit sportlichen Grüßen
Christian Spandau

Dienstag, 2. Oktober 2012

Nachbericht: 2. Punkt Spiel Regio-Nord in Braunschweig und BZK-Ost in Wolfsburg



Regionalliga-Nord Herren – Salzgitter jetzt Tabellenzweiter
Super zufrieden kehrten die Herren des TSV Salzgitter um Kapitän Frank Grunert aus Braunschweig zurück. Sie spielten das beste Ergebnis (540 Schlag/Schnitt 22,5) welches eine TSV Mannschaft dort zuvor geschafft hat, trotz einer Quote von 8 Ass-Bahnfehlern. Hatten in Cuxhaven noch Uwe Mylius und Oliver Wieder die besten Ergebnisse auf dem Schläger, so zeigten dieses Mal Björn Lepa (87) und Dirk Otten mit 85 Schlägen, dass sie in Braunschweig gut zu Recht kamen. Noch eins drauf aber setzte Christian Spandau. Mit einer Serie von 20, 20, 19 und 22 erspielte er starke 81 Schläge und das mit Abstand beste Ergebnis aller Teilnehmer. Entscheidend für das gute Abschneiden und den 2.Platz an diesem Tag waren am Ende auch die Ergebnisse der anderen Mannschaftsspieler. Mit 95 Schlägen von Frank Grunert und Uwe Mylius sowie 97 Schläge von Oliver Wieder blieben alle unter der magischen Grenze von 100. Für Ersatzmann Jörg Gehrke, der erneut auf 111 Schläge kam, gilt die Tatsache, dass er erst einmal die Anlagen kennen lernen muss auf denen die meisten Teamkollegen schon seit vielen Jahren spielen. Alle sind jedoch mit Jörg und seinem Einbringen in das Team sehr zufrieden und unterstützen ihn wo es geht.
In der Gesamttabelle liegt Salzgitter hinter Hamburg-Niendorf auf Platz 2 punktgleich mit  einem Schlag vor Kiel. Jetzt geht es erst mal in die verdiente Winterpause bevor es beim Spitzenreiter auf der Anlage in Niendorf im April weiter geht.




Bezirksklasse-Ost – TSV-Damen kehren als Tabellenführer zurück
Ihr letztes Spiel in diesem Jahr hatten die BZK-Spieler des TSV in Wolfsburg am Drömling Stadion.
Den 2.Platz belegten die TSV-Damen (340)  hinter Wolfsburg II (338) und vor Gebhardshagen (353) und überwintern damit als Tabellenführer! Letzter wurden die Frauen aus Goslar (370) die am 1. Spieltag noch die Tabelle anführten.  Ihr erstes Spiel für die Damen bestritt Alina Gehrke (Kategorie Schülerin) als Küken des Teams. Vor allem ihre letzte Runde lässt hoffen dass sie bald eine gute Verstärkung ist.
Erste Plätze gab es für:
Herren: Hans-Peter Ohm (100)
Seniorinnen I: Cornelia Kampe (103)
Senioren I: Norbert Kempa (94)
Schülerinnen: Alina Gehrke (133)
Eine Gratulation geht an Tanja Ohm (109), die in der Kategorie Damen nach zwei schwarzen Runden (32,31) noch eine grüne Doppelrunde (23,23) erzielte.

Montag, 1. Oktober 2012

Ergebnisse 2.PS RLN Herren in Braunschweig



1. Niendorfer MC II 534
2. TSV Salzgitter 540
3. Olympia Kiel 544
4. Preetzer TSV 552
5. Cuxhaven 576
6. Braunschweig 580

Gesamttabelle

1. Niendorfer MC 1067 20
2. TSV Salzgitter 1089 14
3. Olympia Kiel 1090 14
4. Preetzer TSV 1131 6
5. MC Cuxhaven 1132 6
6. Braunschweig 1160 0

Freitag, 28. September 2012

Vorschau 2.Punktspiel




An diesem Wochenende spielen die Herren des TSV Salzgitter mit den Damen der Regionalliga-Nord das 2. Punktspiel in Braunschweig.  Personell sind alle 7 Spieler an Bord und man hofft ähnlich gut abzuschneiden wie die letzten Jahre. Das bedeutet Platz 1 bis 3. Erste Trainingseinheiten sind schon absolviert und so bleibt zu hoffen, dass das Wetter auch mitspielt.
Die B-Klasse tritt in Wolfsburg an und es wird eine große Teilnehmerzahl vom TSV kommen, denn es werden wohl zum Saisonabschluss alle TSV´er an den Start gehen: Alina & Cornelia Gehrke, Bernd Könemann, Nicole Spradau, Uwe Langemann, Norbert Kempa, Marina Schmidtke, Thomas Jantz, Hans- Peter Ohm, Tanja Ohm, Hans-Jürgen Berschansky „Zippel“, Cornelia Kampe, Gerald Seher und Norman Burgdorf.

Sonntag, 23. September 2012

1. PS der Regionalliga Nord Herren in Cuxhaven - Bericht von Christian Spandau




Auftakt der Herren Regionalliga Nord zur Saison 2012/2013
auf der Anlage des MC Möve Cuxhaven-Sahlenburg
Zum Punktspielauftakt sollte Cuxhaven wieder der Treffpunkt der Regionalliga Nord sein. Für die Mannschaften, welche letzte Saison ebenfalls in der Regio Nord vertreten waren, kam es damit zum dritten Wiedersehen mit den 18 Bahnen der Anlage. Den Abstieg nicht vermeiden konnten die Mannschaften aus Göttingen (in der Relegation an Preetz gescheitert) und das Team von Flora Elmshorn. Damit kam es neben den Spielern des Preetzer TSV auch mal wieder zu einem Wiedersehen mit den Hamburger Jungs vom Niendorfer MC II, welche den Abstieg aus der 2. Bundesliga Nord nicht verhindern konnten.

Wenn man sich aber die Personalentwicklung in Niendorf anschaut, dann hat man mit diesem Team den Favorit auf den Meistertitel in der Regionalliga Nord. Mit Achim Paulsen, Stefan Wiltafsky und Udo Rathje, der dieses Mal noch fehlte, hat man allein drei Spieler, welche über große Erfahrungen verfügen und die ihre spielerische Klasse schon mehrfach unter Beweis gestellt haben. Dazu kommen noch zwei Neuverpflichtungen aus Elmshorn mit Tony Koch und Pascal Milleville. Bei den Sportfreunden aus Preetz sah man durchaus alte Gesichter, da dieses Team auch schon in der Regionalliga gespielt hat. Mit Bernd Kunz hat auch ein Urgestein der Kieler Minigolfszene wieder den Weg nach Preetz gefunden. Gab es neue Gesichter bei den anderen Mannschaften? Zumindest gab es dort keine spektakulären Neuverpflichtungen zu melden.

         

         

Am Freitag waren schon die Preetzer vor Ort, um sich intensiv auf die neue Saison vorzubereiten. Vereinzelte Vertreter aus Kiel und Salzgitter waren ebenfalls aktiv. Spielte das Wetter am Freitag noch nicht mit, so hatte man für den Rest des Wochenendes keine Probleme mehr und man konnte unter besten Bedingungen den Spieltag angehen.
Der wiedergewählte Ligaleiter Christian Somnitz begrüßte die Teams am Sonntagmorgen und in der Reihenfolge Salzgitter, Niendorf, Preetz, Cuxhaven, Braunschweig und Kiel ging es an den Start.
Im ersten Durchgang konnten gleich 2x blaue Runden von Ralf Stegemann und Pascal Milleville notiert werden.  Die Hamburger Jungs kamen mit 132 Schlägen gut aus der Runde und lagen damit vor den Möven (136), Kiel (137) und Salzgitter, welche zufriedenstellende 138 Schläge an die Tafel brachten. Preetz mit 145 Schlägen schaffte einen grünen Auftakt, was man von den Braunschweiger Senioren um Philip Busche nicht sagen konnte. Ungewohnte 154 Schläge sieht man von den Braunschweigern nicht sehr häufig und schon gar nicht auf der sehr gut bekannten Cuxhavener Anlage.
Der 2. Durchgang brachte wieder gemischte Runden von 134 Schlägen durch die Kieler Jungs (mit einer 28) bis 146 durch die schon genannten Braunschweiger. Niendorf und Salzgitter konnten sich unter den ersten drei Teams halten und die Heimspieler mussten durch eine 29er Auftaktrunde mit 144 Schlägen den Kontakt an das Spitzentrio etwas abreißen lassen. Preetz konnte seine Führung vor Braunschweig durch einem Schlag vergrößern. Beste Spieler waren bis Dato die beiden Niendorfer Achim Paulsen (2 x 20) und Pascal Milleville mit 41 Schlägen.

         

         

Durchgang 3 brachte da auch keine Änderung für Preetz und Braunschweig. Beide spielten 143er Durchgänge, trotz einer 19 von Philip Busche, und lagen somit abgeschlagen am Ende des Feldes. Auch vorn gab es nichts Neues. Niendorf mit starken 131 Schlägen konnte seinen Vorsprung auf Kiel (138) und Salzgitter (140) vergrößern und auch die Möven schafften es nicht mit einer 141 Passe in das Trio vorzustoßen.
Der letzte Durchgang brachte leider auch nur wenig Stimmung auf die Anlage, da sich scheinbar alle Teams mehr oder weniger einig waren. Braunschweig wollte noch unbedingt in die Punkte und Nicolo Vellone und Uwe Grüning versuchten mit einer Doppel 20 dies einzuleiten. Preetz konnte aber dagegen halten und brachte am Ende einen Schlag Vorsprung ins Ziel. 579 zu 580 Schlag hieß es hier am Ende zwischen Preetz (146) und Braunschweig (137).

Die Möven wechselten im Schlussdurchgang ihren Startspieler Christian Wustrack nach dem Labyrinth aus und Hans-Jürgen Schulz spielte für das Team zu Ende. Mit 135 Schlägen kam man auf 556 Schlag, welche heute vier Punkte brachten. Hier hatten sich die Heimspieler sicher etwas mehr ausgerechnet. Die Salzgitteraner um ihren neuen Kaptain Frank Grunert, waren mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden. 134 Schläge und ein Schnitt von 22,875 sicherten heute 6 Punkte (549). Drei Schläge besser waren die Meister der letzten Saison. Olympia Kiel spielte alle vier Durchgänge unter 140 und die 546 Schläge brachten den 2. Platz und 8 Punkte. Mein Favorit, der Niendorfer MC (533) wurde seiner Stellung gerecht und sicherte sich volle Punktzahl.

         

         

Wenn man sich die Bahnstatistik anschaut, dann sieht man z.B. auch, an welchen Bahnen der Sieg festzumachen ist. Hier sind Passagen, Brücke, Bodenwelle und Geradschlag ohne zu nennen. An diesen Bahnen wird ja speziell bei jedem neuen Turnier wieder und wieder experimentiert. Spielt man die Passage besser von Oben auf linke Innenbande oder doch lieber vom LV unter der Mitte gerade weg? Spielt man an der Brücke einen schnellen harten Ball und nimmt damit mal spektakuläres Bandenverhalten in Kauf, was immer wieder für Kopfschütteln bei den Akteuren sorgte, oder doch der Kullerschlag mit rechtem Rücklauf. Der Geradschlag ohne wurde speziell vom TSV Salzgitter erstmals über die linke Vorbande gespielt aber leider auch ohne großen Erfolg. Hier scheint wirklich noch immer die alte Schlagvariante am besten, von halb unten leicht zur Mitte gespielt. Aber hauptausschlaggebend für den Sieg der Niendorfer war sicherlich die Ballwahl an den Bodenwellen. Seit die Bundesliga dort gespielt hat, wird dieses Feld von den meisten zentriert gespielt und viele Bälle kommen dort zum Einsatz. Die Hamburger hatten dieses Mal den konstantesten Ball am Start. 22 Asse in 24 Versuchen brachten hier heute den entscheidenden Vorteil für den Tagessieg.
Der zweite Spieltag findet in einer Woche in Braunschweig statt, wo man dann auch auf die Damen der Regionalliga Nord treffen wird.
Das Team des Tages mit 510 Schlägen

Achim Paulsen
81
Schläge
Niendorf

Pascal Milleville    
83
Schläge
Niendorf

Marvin Below
85
Schläge
Kiel

Gerrit Below
87
Schläge
Kiel
         
Christian Somnitz    
87  
Schläge    
Cuxhaven

Ralf Stegemann
87
Schläge
Cuxhaven
        
Mit sportlichen Grüßen
Christian Spandau