Donnerstag, 18. April 2013

3. PS der Regionalliga Nord Herren in Niendorf - Bericht von Christian Spandau auf der MVBN-Seite








Nach der Winterpause mussten die Regionalligateams zum einzigen Spieltag in Hamburg nach Niendorf reisen. Nach einem Jahr Pause war die Regionalliga Nord hier mal wieder zu Gast. Der Spieltag fand ohne die Damen statt und aufgrund der Witterung konnten die Hamburger auch erst spät die Anlage herrichten. Am Freitag war schon der ein oder andere Spieler zum Training angereist und fand auch vernünftiges Trainingswetter vor. Das sollte sich am Samstagvormittag dann erst einmal ändern. Als ich um kurz nach 9 Uhr auf den Platz kam, wurden die Bahnen gerade abgezogen und nach Bahn 7 verzog man sich leider aufgrund der Feuchtigkeit von oben erst einmal wieder unter das Dach zurück. Nach einer längeren Pause wurde das Wetter zwar trockener, aber dafür leider nicht wärmer, so dass erste Sportfreunde gegen 15.30 Uhr schon den Heimweg antraten. Nach zwei Trainingsrunden hatten auch wir vom TSV die Nase voll und die Dusche des Zeppelin wurde einem Dauertest unterzogen. Die Wettervorhersagen änderten sich leider auch von Handy zu Handy, sodass man nicht mehr wusste, würde es schöner werden oder regnet es sogar wieder am Sonntag.

                   

Sonntagmorgen, der Blick aus dem Hotelfenster. Es war trocken und der Himmel war noch leicht bewölkt. Von den Temperaturen her lagen wir noch voll im Bereich der Wetterkleidung. Pünktlich starteten wir den Spieltag und eine Frage konnte man sich stellen. Würde die „Null“ bei Niendorf und Braunschweig bestehen bleiben? Wollten die Braunschweiger überhaupt noch eine Chance haben in Richtung Relegationsplatz zu schauen, mussten Punkte her und das nicht zu knapp.
Nach dem ersten Durchgang sah man viele grüne und rote Runden, welche sich die Waage hielten und auch schon 4 schwarze wurden notiert. Die Hausherren und Favoriten lagen mit einem Durchgang von 138 Schlägen sicher in Front vor den Kielern mit 144 und den Preetzern, welche mit 147 Schlägen den Durchgang beendeten. Für die Niedersachsen blieben nur die Plätze 4 bis 6 und in Schlägen hieß das: Braunschweig 153; Cuxhaven +2 und der TSV Salzgitter lag mit 158 Schlägen am Ende des Feldes. Vielleicht die Quittung für die lange minigolffreie Winterzeit? Nach blauen Runden konnte man am heutigen Tage vergeblich Ausschau halten. Eine 20 sollte das Tageshighscore für die Runde werden. Bei mir war es der Geradschlag mit und die Schleife, welche einen besseren ersten Durchgang verhinderte.

              

              

Der zweite Durchgang brachte schon die ersten Verschiebungen. Hamburg mit einer 141 blieb weiter an der Spitze, aber die Kieler holten Dank einer 138 etwas auf. Mit leichtem Abstand und einer 147er Passe folgten die Preetzer, welche damit noch beruhigende 9 Schläge auf den TSV hatten, welche ihrerseits mit 145 Schlägen die Braunschweiger (151/304) und die Möven (154/309) hinter sich lassen konnten.         
30 Schläge Unterschied zwischen Platz 1 und 6 waren schon eine Menge Holz. War die Anlage so schwer zu spielen? Die erste Bundesliga hatte ja im Herbst ihren Spieltag in Niendorf und dort wurden eigentlich recht gute Ergebnisse erzielt. Dort lagen die Problemfelder bei den Bahnen Bodenwellen, Fenster und Salto. Bei uns hatten viele zudem noch zusätzlich Probleme mit den Bahnen Geradschlag mit Hindernissen, Mausefalle und Blitz, wo ein Schnitt größer 1,5 gespielt wurde.

                   

Im dritten Durchgang mussten die Kieler wechseln und nach Bahn 9 kam Uwe Biermann für Marvin Below in die Mannschaftswertung und auch die Niendorfer wechselten nach der Runde Tony Koch für Alan Ahmed ein. Eins hatten die Hamburger und die Cuxhavener in diesem dritten Durchgang gemeinsam, sie spielten beiden mit 153 Schlägen den schlechtesten Durchgang. Das konnten die Kieler Jungs ausnutzen, dank einer 138er Runde, welche 11 Schläge Vorsprung bedeuteten. Mit 141 Schlägen konnten meine TSVer weiter Boden gut machen auf die Preetzer (148) und so lag man nur noch 2 Schläge zurück. Mit einer 151er Runde konnten die Braunschweiger noch zwei Schläge auf Cuxhaven holen und zwei Punkte waren somit weiter in Sicht, aber konnte das der Anspruch der sonst so starken Braunschweiger sein? Gerade in Niendorf lagen die Golfer um Philip Busche immer weit vorn mit dabei, da gerade Philip und auch Peter Wittek in der Hamburger Umgebung leben. Machte hier das miese Wetter einen Trainingsvorteil zu nichte?
Das Wetter wurde zum letzten finalen Durchgang noch ein bisschen besser, so dass man von sehr guten Bedingungen sprechen konnte. Wer würde dies nutzen? Wir fangen wie immer am Tabellenende an. Braunschweig brachte am Ende eine 158 an die Tafel, was eine Endergebnis von 613 Schlägen bedeutete. Konnten das die Möven ausnutzen? 152 Schläge benötigen die Cuxhavener und so stand man am Ende mit einem Schlag mehr als die Braunschweiger mit „Null“ Punkten da.
Um die Plätze drei und vier spielten der TSV und die Preetzer Jungs. Preetz hatte bis einschließlich Spieler 5 noch knapp die Nase vorn und die beiden Schlussspieler mussten es nun richten. Dirk Otten spielte konzentriert eine 20, nachdem er dieses Ergebnis auch schon in Runde 3 schaffte. Markus Diekert kam für die Preetzer nicht ganz so zurecht und musste auf den letzten Bahnen noch Putts einlegen. Eine rote Runde brachte dem TSV einen knappen 2-Schläge-Vorsprung und 6 Punkte. Die Preetzer waren aber trotzdem mit dem Ausgang nicht ganz unzufrieden, da man vor den beiden anderen Niedersächsischen Mannschaften ins Ziel kam.
Aber wer würde den Spieltag gewinnen? Nachdem bei Braunschweig der Bann mit der „Null“ gebrochen war schaute man auf die Niendorfer, welche ja noch keinen Punkt bis dato abgeben mussten. Mit 137 Schlägen und nur einer roten Runde brachte man es auf gute 569 Schläge. Die Kieler, ich nehme es vorweg, erlitten einen Einbruch. Mit vier roten Runden kam man nur auf eine 153er Passe, welche einen Rückstand von 5 Schlägen auf die Hamburger bedeuteten. Damit war die weiße Weste der Niendorfer gewahrt.

              

              

Welche Auswirkungen hatte dies auf die Gesamttabelle?
Niendorf dürfte der Meistertitel nicht mehr zu nehmen sein. 30 Punkte sprechen eine deutliche Sprache. Dahinter streiten sich Kiel und der TSV um den Vizetitel, wobei beide Teams noch Heimrecht genießen. Da der 5. Spieltag in KIEL-Preetz aber eher für die Mannen um René Lemke spricht, liegen die Vorteile hier wohl bei den Nordlichtern. Den 4. Platz hat Preetz inne mit 10 Punkten und zwei Spieltagen in Kiel vor der Brust. Um den Abstieg geht es leider für zwei Niedersachsen. Die Möven haben mit 6 Punkten einen kleinen Vorsprung gegenüber Braunschweig (2). Hier denke ich mal, wird die Entscheidung erst in Salzgitter fallen, wo der letzte Spieltag stattfindet.
In der Einzelwertung konnte überraschend der Schreiber dieser Zeilen seinen zweiten Tagessieg erspielen, mit sehr guten 86 Schlägen.  
Der nächste Spieltag findet in drei Wochen auf der Anlage des MGC Olympia Kiel statt. Dort werden dann auch wieder die Damen der Regio Nord mit am Start sein.
Das Team des Tages mit 534 Schlägen
         
Christian Spandau       
86     
Schläge        
Salzgitter

Udo Rathje
88
Schläge
Niendorf

Stefan Wiltafsky
89
Schläge
Niendorf

Dirk Otten  
89
Schläge
Salzgitter    

Christian Graage
91
Schläge
Preetz

Jan-C. Theden
91
Schläge
Kiel
         
Mit sportlichen Grüßen
Christian Spandau

Dienstag, 9. April 2013

Vorschau 3.Punktspieltag



Der dritte Spieltag der Bezirksklasse-Ost findet am kommenden Sonntag auf der Minigolfanlage im Stadtpark des 1. MGC Peine statt. Rund 45 Teilnehmer aus den Kategorien Damen, Herren, Senioren, Seniorinnen, Jugend und Schüler gehen ab 09 Uhr an den Start. Darunter auch einige Aktive des SV GA Gebhardshagen und des TSV Salzgitter Abteilung Bahnengolf. Bei den Herren-Mannschaften stellt  Gebhardshagen das einzige Team und steht somit als Meister schon fest. Spannender sieht da die Tabelle bei den Damen aus. Mit Goslar, Wolfsburg, Salzgitter und Gebhardshagen sind  4 Teams am Start. Nach den ersten beiden Spieltagen führen die TSV Damen mit 7:5 Punkten die Tabelle vor Goslar und Wolfsburg (beide 6:6 Punkte) sowie Gebhardshagen (5:7 Punkte) an. Spannender Sport ist also vorprogrammiert. In der Einzelwertung können sich zudem einige Salzgitteraner Hoffnung auf die vorderen Ränge machen.
In der Regionalliga Nord reist die 1. Herrenmannschaft des TSV Salzgitter nach Hamburg Niendorf, um sich dort mit den Teams aus Kiel, Kiel-Preetz, HH-Niendorf, Cuxhaven  und Braunschweig zu messen. Die TSV-Herren liegen momentan auf dem 2. Platz. Ziel ist es laut Abteilungsleiter und Sportwart Christian Spandau einen Treppchenplatz zu erobern um sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen zu können.