von Oliver Wieder
Am Wochenende 18-19. Juli 2015 lud der TSV Salzgitter zum
Pokalturnier. Bereits zum 22 fand das Turnier statt. Bekannt ist die Anlage
durch ihre teils sehr unterschiedlichen Ergebnisse, konstant Tief-Grün bis hin
zum dicken Schwarz. Aber auch die Verpflegung an den Turniertagen lassen
regelmäßig den Gaumen erfreuen. Der Einladung folgten schlussendlich 79
Teilnehmer und auch zwei Ballverkäufer bauten ihren Stand auf (oder öffneten
ihren Kofferraum).
Samstag, der 18. Juli gab das her, was man sich für einen
Turniertag wünschte. Strahlende Sonne, bei angenehmen Wind und 52 Starter.
Pünktlich 10:30 eröffnete Christian Spandau mit einer kurzen Ansprache das
Turnier. 17 Gruppen brachten nach und nach ihre Ergebnisse auf die Protokolle. Nahezu
still und heimlich erspielte sich Dirk Otten das beste Tagesergebnis mit
dreifacher 19. Am Ende standen 79 Schläge auf dem Protokoll.Eine vierte 19
spielte Arnold Schatke vom MGC Peine. Sonntag, der 19 Juli hingegen begann Grau
und Nass. Wolke um Wolke schüttete es zunächst ohne Unterbrechung. 10:30 sollte
das Turnier beginnen, zunächst hieß es jedoch abwarten. Gerade für die weit
angereisten Teilnehmer aus Cuxhaven und Lippstadt wäre es doch sehr ärgerlich
ohne jegliche Teilnahme sich auf den langen Weg gemacht zu haben. Nach langer
Wartezeit und einer halbstündigen Einspielzeit rief Oberschiedsrichter Michael
Reinicke zum Spielstart. 12:30 begaben sich die Gruppen auf die Anlage. Wer
meint, das Wetter habe schlechten Einfluss auf die Ergebnisse hatte sich hier
getäuscht. Michael Reinicke, der den ersten Schlag des Tages machte begann das
Turnier mit 21 Schlägen und landete am Ende mit 90 Schlägen auf Platz 4 bei den
Senioren 1. Blau sollte es auch heute geben. Christian Spandau gelang zum 49.
Mal die perfekte Runde 18. Aber auch Andrea Reinecke spielte eine blaue 19 in
der Abschlussrunde. Das Wetter wurde mit den Runden immer besser, was auch die
Laune der Spieler stetig besserte.
Betrachten wir die Ergebnisliste stellen wir ernüchtert
fest, dass es auf die für Kategorien Schüler/-innen und Jugend m/w nur 4
Teilnehmer gab. Einerseits fanden am Wochenende die Deutschen
Jugendmeisterschaften in Tuttlingen statt, jedoch ist fraglich ob sich die
Teilnehmerzahl verändert hätte, wenn es ein anderes Datum gewesen wäre. Bei den
Schülerinnen gewann Christin Sophie Busch mit 167 Schlägen. Auch Alina Gehrke
vom TSV Salzgitter spielte Konkurrenzlos und erfreute sich mit 104 Schlägen an
ihrem verdienten Gutschein. Die Salzgitter Schüler Norman Burgdorf und Lucas Graumann
standen sich zum wiederholten Male gegenüber. Norman konnte das Duell mit 103
zu 114 für sich entscheiden.
Eine der am stärksten vertretenen Kategorien sind jedoch
immer noch die Senioren (61 von 80 Teilnehmern). Bei den Seniorinnen II gewann
unsere Platzfee Ingrit Walkowiak mit 100 Schlägen vor Ilona Pommereit vom SV GA
Gebhardshagen (105 Schlag) und Barbara Weigang vom BGC Hannover (106 Schlag).
In der Kategorie Senioren II gewann Willi Hackenberg vom MGC
Kassel mit 91 Schlag vor dem langjähren TSV Mitglied Hans-Jürgen Berschansky
mit 93 Schlag. Dritter wurde Dietger Krost vom BGC Wolfsburg mit einem Schlag
drauf. Für den TSV trat Herbert Fischer in der gleichen Kategorie starten,
hatte jedoch einen schwarzen Tag und beendete das Turnier auf Platz 21.
Bei den jüngeren Seniorinnen gab es 11 Teilnehmer. Platz 1
errang nicht zum ersten Male Andrea Reinicke mit 87 Schlag. 93 Schlag ergaben
Platz 2 und 3. Sabine Rudolph spielte am Sonntag und war zum Stechen da, Nicole
hatte am Samstag gespielt und konnte nicht da sein. Somit wurde Sabine Zweiter
und Nicole Dritter. Platz 4, 5 und 6 wurde vom TSV belegt. Cornelia Gehrke und
Cornelia Kampe teilen sich nicht nur den Vornamen sonder auch das Ergebnis 97.
Marina Kempa startete mit einer schwarzen 30 und konnte 3x24 nachspielen. 102
standen auf ihrem Protokoll für Rang 6.
Bei den Jungsenioren wurde um den Sieg gestochen. Nicht nur
Dirk Otten spielte 79, auch Christian Spandau konnte 79 Schläge erspielen und
verwiesen Arnold Schatke sicher auf Platz 3 (86 Schlag). Das Stechen endete
bereits an Bahn 2, Schleife. Dirk spielte eine 3 vor, Christian ein Ass. Etwas
abgeschlagen und sichtlich geknickt fand sich Jörg Gehrke vom TSV auf Platz 13
wieder, er hatte sich weniger als 100 Schlag ausgemalt.
Bei den Damen gab es nur wenige Teilnehmerinnen. Es gewann Kerstin Fellenberg mit 96 Schlag vor Bianca Fischer und Viola Piper mit jeweils 99 Schlag. Auch hier entschied ein Stechen, dass bis Bahn 5 (Mausefalle) ging.
Bei den Damen gab es nur wenige Teilnehmerinnen. Es gewann Kerstin Fellenberg mit 96 Schlag vor Bianca Fischer und Viola Piper mit jeweils 99 Schlag. Auch hier entschied ein Stechen, dass bis Bahn 5 (Mausefalle) ging.
Bei den Herren ging es auch nicht ohne ein Stechen. Platz 3
ging Schlaggleich mit Platz 4 an Patrick Menzel vom TSV vor Markus Rath (SV GA
Gebhardshagen), weil Markus Samstag spielte und somit nicht zum Stechen antrat.
Platz 18 belegte Oliver Baum vom TSV, der seit langem den Schläger wieder in
die Hand nahm, mit 118 Schlag. Um Platz 1 und 2 stachen Lars „Peitsche“ Hasse
(MGC Göttingen)und Oliver Wieder vom TSV. Am Tag zuvor versicherte Lars mir
(Oliver), es werde nicht zum Stechen kommen, auch wenn er dafür den Vulkan
(Bahn 18) verschlagen muss. Er hatte es vergessen, sodass wir uns Sonntags an
Bahn 1 trafen. Das Stechen selbst war an Bahn 3 vorbei. Mit geliehenem Schläger
und Bällen asste Oliver den Mittelhügel, Lars schob dezent links am Loch
vorbei.
Neben den Einzelwertungen wurde zusätzlich eine
Mannschaftswertung, sowie eine Paarwertung ausgespielt. Bei den Mannschaften
siegte die Mannschaft des TSV Salzgitter I mit 440 Schlag vor dem am Sonntag
angereisten MC Möve Cuxhaven (476 Schlag) und dem MGC Kassel (482 Schlag). TSV
Salzgitter II und III belegten Rang 4 und 5 mit 504 und 518 Schlag.
Die Paarwertung verlief im kleinen Kreise, nur 7 Paare
wurden gemeldet. Es gewann das Paar um Christian Spandau und Arnold Schatke mit
79+86 = 165 Schlag.
Nach so vielen Zahlen möchte ich mich im Namen des TSV
Salzgitter bei den Spielern für die Teilnahme an unserem Turnier bedanken, auch
an Ingo von dem Knesebeck und Lennart Janssen, die neben Spielerischer Teilname
auch den ein oder anderen Spieler mit frischem Material versorgen konnten. Ein
letzter, großer Dank richtet sich an die Helfer, die stets zur Verfügung
standen und so dem Turnier zum Erfolg verholfen haben.