Dienstag, 28. Juli 2015

Rückblick auf das Harz Heide Pokalturnier



von Oliver Wieder

Am Wochenende 18-19. Juli 2015 lud der TSV Salzgitter zum Pokalturnier. Bereits zum 22 fand das Turnier statt. Bekannt ist die Anlage durch ihre teils sehr unterschiedlichen Ergebnisse, konstant Tief-Grün bis hin zum dicken Schwarz. Aber auch die Verpflegung an den Turniertagen lassen regelmäßig den Gaumen erfreuen. Der Einladung folgten schlussendlich 79 Teilnehmer und auch zwei Ballverkäufer bauten ihren Stand auf (oder öffneten ihren Kofferraum).
Samstag, der 18. Juli gab das her, was man sich für einen Turniertag wünschte. Strahlende Sonne, bei angenehmen Wind und 52 Starter. Pünktlich 10:30 eröffnete Christian Spandau mit einer kurzen Ansprache das Turnier. 17 Gruppen brachten nach und nach ihre Ergebnisse auf die Protokolle. Nahezu still und heimlich erspielte sich Dirk Otten das beste Tagesergebnis mit dreifacher 19. Am Ende standen 79 Schläge auf dem Protokoll.Eine vierte 19 spielte Arnold Schatke vom MGC Peine. Sonntag, der 19 Juli hingegen begann Grau und Nass. Wolke um Wolke schüttete es zunächst ohne Unterbrechung. 10:30 sollte das Turnier beginnen, zunächst hieß es jedoch abwarten. Gerade für die weit angereisten Teilnehmer aus Cuxhaven und Lippstadt wäre es doch sehr ärgerlich ohne jegliche Teilnahme sich auf den langen Weg gemacht zu haben. Nach langer Wartezeit und einer halbstündigen Einspielzeit rief Oberschiedsrichter Michael Reinicke zum Spielstart. 12:30 begaben sich die Gruppen auf die Anlage. Wer meint, das Wetter habe schlechten Einfluss auf die Ergebnisse hatte sich hier getäuscht. Michael Reinicke, der den ersten Schlag des Tages machte begann das Turnier mit 21 Schlägen und landete am Ende mit 90 Schlägen auf Platz 4 bei den Senioren 1. Blau sollte es auch heute geben. Christian Spandau gelang zum 49. Mal die perfekte Runde 18. Aber auch Andrea Reinecke spielte eine blaue 19 in der Abschlussrunde. Das Wetter wurde mit den Runden immer besser, was auch die Laune der Spieler stetig besserte.

Betrachten wir die Ergebnisliste stellen wir ernüchtert fest, dass es auf die für Kategorien Schüler/-innen und Jugend m/w nur 4 Teilnehmer gab. Einerseits fanden am Wochenende die Deutschen Jugendmeisterschaften in Tuttlingen statt, jedoch ist fraglich ob sich die Teilnehmerzahl verändert hätte, wenn es ein anderes Datum gewesen wäre. Bei den Schülerinnen gewann Christin Sophie Busch mit 167 Schlägen. Auch Alina Gehrke vom TSV Salzgitter spielte Konkurrenzlos und erfreute sich mit 104 Schlägen an ihrem verdienten Gutschein. Die Salzgitter Schüler Norman Burgdorf und Lucas Graumann standen sich zum wiederholten Male gegenüber. Norman konnte das Duell mit 103 zu 114 für sich entscheiden.
Eine der am stärksten vertretenen Kategorien sind jedoch immer noch die Senioren (61 von 80 Teilnehmern). Bei den Seniorinnen II gewann unsere Platzfee Ingrit Walkowiak mit 100 Schlägen vor Ilona Pommereit vom SV GA Gebhardshagen (105 Schlag) und Barbara Weigang vom BGC Hannover (106 Schlag).
In der Kategorie Senioren II gewann Willi Hackenberg vom MGC Kassel mit 91 Schlag vor dem langjähren TSV Mitglied Hans-Jürgen Berschansky mit 93 Schlag. Dritter wurde Dietger Krost vom BGC Wolfsburg mit einem Schlag drauf. Für den TSV trat Herbert Fischer in der gleichen Kategorie starten, hatte jedoch einen schwarzen Tag und beendete das Turnier auf Platz 21.
Bei den jüngeren Seniorinnen gab es 11 Teilnehmer. Platz 1 errang nicht zum ersten Male Andrea Reinicke mit 87 Schlag. 93 Schlag ergaben Platz 2 und 3. Sabine Rudolph spielte am Sonntag und war zum Stechen da, Nicole hatte am Samstag gespielt und konnte nicht da sein. Somit wurde Sabine Zweiter und Nicole Dritter. Platz 4, 5 und 6 wurde vom TSV belegt. Cornelia Gehrke und Cornelia Kampe teilen sich nicht nur den Vornamen sonder auch das Ergebnis 97. Marina Kempa startete mit einer schwarzen 30 und konnte 3x24 nachspielen. 102 standen auf ihrem Protokoll für Rang 6.
Bei den Jungsenioren wurde um den Sieg gestochen. Nicht nur Dirk Otten spielte 79, auch Christian Spandau konnte 79 Schläge erspielen und verwiesen Arnold Schatke sicher auf Platz 3 (86 Schlag). Das Stechen endete bereits an Bahn 2, Schleife. Dirk spielte eine 3 vor, Christian ein Ass. Etwas abgeschlagen und sichtlich geknickt fand sich Jörg Gehrke vom TSV auf Platz 13 wieder, er hatte sich weniger als 100 Schlag ausgemalt.
Bei den Damen gab es nur wenige Teilnehmerinnen. Es gewann Kerstin Fellenberg mit 96 Schlag vor Bianca Fischer und Viola Piper mit jeweils 99 Schlag. Auch hier entschied ein Stechen, dass bis Bahn 5 (Mausefalle) ging.
Bei den Herren ging es auch nicht ohne ein Stechen. Platz 3 ging Schlaggleich mit Platz 4 an Patrick Menzel vom TSV vor Markus Rath (SV GA Gebhardshagen), weil Markus Samstag spielte und somit nicht zum Stechen antrat. Platz 18 belegte Oliver Baum vom TSV, der seit langem den Schläger wieder in die Hand nahm, mit 118 Schlag. Um Platz 1 und 2 stachen Lars „Peitsche“ Hasse (MGC Göttingen)und Oliver Wieder vom TSV. Am Tag zuvor versicherte Lars mir (Oliver), es werde nicht zum Stechen kommen, auch wenn er dafür den Vulkan (Bahn 18) verschlagen muss. Er hatte es vergessen, sodass wir uns Sonntags an Bahn 1 trafen. Das Stechen selbst war an Bahn 3 vorbei. Mit geliehenem Schläger und Bällen asste Oliver den Mittelhügel, Lars schob dezent links am Loch vorbei.

Neben den Einzelwertungen wurde zusätzlich eine Mannschaftswertung, sowie eine Paarwertung ausgespielt. Bei den Mannschaften siegte die Mannschaft des TSV Salzgitter I mit 440 Schlag vor dem am Sonntag angereisten MC Möve Cuxhaven (476 Schlag) und dem MGC Kassel (482 Schlag). TSV Salzgitter II und III belegten Rang 4 und 5 mit 504 und 518 Schlag.
Die Paarwertung verlief im kleinen Kreise, nur 7 Paare wurden gemeldet. Es gewann das Paar um Christian Spandau und Arnold Schatke mit 79+86 = 165 Schlag.

Nach so vielen Zahlen möchte ich mich im Namen des TSV Salzgitter bei den Spielern für die Teilnahme an unserem Turnier bedanken, auch an Ingo von dem Knesebeck und Lennart Janssen, die neben Spielerischer Teilname auch den ein oder anderen Spieler mit frischem Material versorgen konnten. Ein letzter, großer Dank richtet sich an die Helfer, die stets zur Verfügung standen und so dem Turnier zum Erfolg verholfen haben.