Nach dem 1. Durchgang war die Welt für Salzgitter noch in Ordnung, denn trotz einer „27“ von Uwe Mylius führte man zusammen mit Cuxhaven die Wertung mit 136 Schlägen an. Doch schon in der 2.Runde kam der Bruch. Frank Grunert spielte am Rohr (Bahn 6) einen „Otto“, kam dann zum Hochteller (Bahn10) und wusste schon dort, dass er auch an diesem Feld Probleme haben würde. So war es dann auch. Die TSVer beschlossen Frank Grunert nach dem 4. Schlag auszuwechseln, der dann die Bahn mit einem weiteren Otto beendete und danach die restlichen 8 Bahnen mit Assen
abschloss. Jetzt kam Björn Lepa, der bis dahin Ersatz spielte zu seinem ersten Einsatz für die Mannschaft. Ab dem Hochteller zählten seine Schläge für das Team und er brachte eine tolle 21 raus. Leider machte er die drei Fehler alle auf der zweiten Hälfte, so dass sie zu Grunerts Ergebnis noch dazu kamen. Mit einem 156er Durchgang rutschte Salzgitter auf den 3. Platz den er auch bis Spielende beibehielt. Trotz der verpatzten 2.Runde gab es am Ende noch Grund zur Freude: Uwe Mylius erzielte in der letzten Runde eine „19“ und Björn Lepa beendete seinen gelungenen Regionalligastart mit einer 22 und insgesamt 90 Schlägen. Gewinner des Tages wurden die Niendorfer, die niemand auf der Rechnung hatte vor dem Gastgeber Braunschweig. Kurios: Noch keine Heimmannschaft konnte bis jetzt ihr Heimspiel gewinnen und wurde immer Zweiter.
Die TSV- Ergebnisse im Einzelnen: Norbert Kempa (88), Patrick Menzel (89), Dirk Otten (89), Christian Spandau (90), Björn Lepa (90), Uwe Mylius (98), Frank Grunert (103).