Den Sprung in die Zwischenrunde schaffte Sabine Rudolph bei den Frauen. Sie beendete nach 9 Runden das Turnier mit 217 Schlägen an 7. Stelle. Über die 6 Vorrunden nicht hinaus kamen Dirk Otten bei den Herren (18./146) und Cornelia Kampe (8./165) bei den Seniorinnen I.
Im Anschluss geben Die Medaillengewinner Norbert Kempa und Christian Spanau ihre persönlichen Eindrücke wieder.
Gratulation an Christian Spandau und Norbert Kempa
Norbert Kempa äußert sich zuerst per Mail: „Für mich war es eine sensationelle Meisterschaft, die mit einem Treppchenplatz belohnt wurde. Es war meine zweite "Deutsche", nachdem ich letztes Jahr in Berlin-Spandau die ersten Eindrücke gewinnen konnte. Aufgrund der teilweise seltsamen Rückläufe der Magdeburger Anlage, die Temperaturunterschiede von 20-30°C und aufgrund der relativ unbekannten Anlage war für Spannung gesorgt: jeden Tag wechselte der Spitzenreiter. Die Anlage im Neustädter Feld gibt es seit 1995 und wir haben bereits im April 2009, bei der Teilnahme am 3.Magdeburger Bördepokal der Minigolffreunde Magdeburg die ersten Eindrücke sammeln können. Das verlängerte Wochenende vor der Trainings-Gruppen-Einteilung ab Montag 10.08. wurde zum freien Training genutzt und am Sonntagabend stand die Ballwahl und Schlagvarianten weitgehend fest. Gespannt war man auf das Wetter: während die Temperaturen im freien Training bei 28-30°C lagen, wurden zur Wochenmitte und damit zum Start der Vorrunden etwas kühlere und damit angenehmere Temperaturen von 22-24°C erwartet. Ab Montag wurden nach einer Einspielzeit, mehrere Trainings-Runden gespielt und nachdem die Ergebnisse mit den Tagen immer schlechter wurden, war man froh, dass die Deutsche Meisterschaft am Mittwoch endlich mit dem Spielen der Vorrunden begann: Leider waren wir durch den katastrophalen Start mit "Otto" an Bahn-1-Mittelhügel und weiteren Fehlern von Britta etwas geschockt und hofften, dass wir unsere Nerven etwas besser im Griff bekommen würden. Wir litten mit Britta. Mit Platz 7 nach den ersten drei Vorrunden am Donnerstag war ich äußerst zufrieden und damit auf Kurs Zwischenrunde. Am zweiten Vorrunden-Tag, Freitag, konnte die Leistung noch etwas gesteigert werden ich beendete die Vorrunde auf einen geteilten zweiten Platz hinter Christian als Führenden. Das Ziel Zwischenrunde (50% der gemeldeten Teilnehmer= 14 von 28 Teilnehmer) war erreicht und ich war mit Christian Spandau und Thorsten Niemann (Bad Oldesloe) in der letzten Startgruppe. Weil die Startzeit der Zwischenrunde am Samstag eher (08:00 Uhr) begann, verzichteten Christian und ich auf eine Einspielzeit. Morgens waren die Bahnen noch etwas feucht und klamm. Die Spielgruppen wurden gesetzt und wir waren damit die letzte der 22 Startgruppen. Wir spielten also ohne "Einschlagen" am dritten Wettkampftag. Ich konnte meine Leistung erneut abrufen und als am Ende der Zwischenrunde feststand, dass ich und Christian zusammen das Superfinale mit Achim Paulsen spielen dürfen, war unsere Freude riesig. Christian "wackelte" etwas in der Zwischenrunde, konnte sich aber noch rechtzeitig fangen. Damit war klar, dass es "nur" noch um die Medaillen-Farbe geht. Christian hat im Super-Finale seine guten Schläge gezeigt; bei mir war etwas die Luft heraus und durch mangelnde Konzentration unterliefen mir einige Tempofehler, so dass am Ende eine 25 und damit der Plätze Tausch mit Christian heraus kam. Der Führende Achim Paulsen war gesundheitlich angeschlagen (Kreislaufbeschwerden aufgrund der brütenden Hitze), konnte jedoch durch die vereinsübergreifende Umsorgung absolut verdient die Deutsche Meisterschaft in der Kategorie Herren einfahren. Alles in Allen war es ein super Turnier für mich, den Ausrichtern "Minigolffreunde Magdeburg" einen herzlichen Dank und ebenso unseren "Fans", welche am Finaltag angereist sind und uns die Daumen gedrückt haben.“
Christian Spandau ergänzt: „Was kann ich zu Nobby´s ausführlichen Bericht noch ergänzen?
Eigentlich nichts mehr im Allgemeinen. Für mich lief es leider wieder tragisch, so dass ich für mich wieder sagen muss den Titel habe ich zum dritten Mal verschenkt. Bin natürlich selber Schuld. Hatte schlechte 10 Minuten in Runde 8 an 4 Bahnen, wo ich leider am Vulkan und Schleife eine 3 und am Rohr eine 4 spielte. Hatte am Vulkan dann noch eine 2 in Runde 9. Im Superfinale hatte ich an Bahn 9 meine erste "2" und haben dann durchgezogen bis zur Bahn 17 den stumpfen Kegeln. Dort dann leider einen Lochreißer und zum Abschluss noch eine 2 am Blitz. Hätte dann aber auch nicht mehr gereicht. Nobby habe ich an Bahn 12 der Niere überholt.“
Die TSV-Teilnehmer der DM in Magdeburg: Dirk Otten, Christian Spandau, Norbert Kempa, Cornelia Kampe, Sabine Rudolph
Mehr unter www.mvbn.de
und www.minigolfsport.de