Nach der Winterpause mussten die Regionalligateams zum einzigen Spieltag in
Hamburg nach Niendorf reisen. Nach einem Jahr Pause war die Regionalliga Nord
hier mal wieder zu Gast. Der Spieltag fand ohne die Damen statt und aufgrund
der Witterung konnten die Hamburger auch erst spät die Anlage herrichten. Am
Freitag war schon der ein oder andere Spieler zum Training angereist und fand
auch vernünftiges Trainingswetter vor. Das sollte sich am Samstagvormittag dann
erst einmal ändern. Als ich um kurz nach 9 Uhr auf den Platz kam, wurden die
Bahnen gerade abgezogen und nach Bahn 7 verzog man sich leider aufgrund der
Feuchtigkeit von oben erst einmal wieder unter das Dach zurück. Nach einer
längeren Pause wurde das Wetter zwar trockener, aber dafür leider nicht wärmer,
so dass erste Sportfreunde gegen 15.30 Uhr schon den Heimweg antraten. Nach
zwei Trainingsrunden hatten auch wir vom TSV die Nase voll und die Dusche des
Zeppelin wurde einem Dauertest unterzogen. Die Wettervorhersagen änderten sich
leider auch von Handy zu Handy, sodass man nicht mehr wusste, würde es schöner
werden oder regnet es sogar wieder am Sonntag.|
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Sonntagmorgen, der Blick aus dem Hotelfenster. Es war trocken und der
Himmel war noch leicht bewölkt. Von den Temperaturen her lagen wir noch voll im
Bereich der Wetterkleidung. Pünktlich starteten wir den Spieltag und eine Frage
konnte man sich stellen. Würde die „Null“ bei Niendorf und Braunschweig
bestehen bleiben? Wollten die Braunschweiger überhaupt noch eine Chance haben
in Richtung Relegationsplatz zu schauen, mussten Punkte her und das nicht zu
knapp.
Nach dem ersten Durchgang sah man viele grüne und rote Runden, welche sich
die Waage hielten und auch schon 4 schwarze wurden notiert. Die Hausherren und
Favoriten lagen mit einem Durchgang von 138 Schlägen sicher in Front vor den
Kielern mit 144 und den Preetzern, welche mit 147 Schlägen den Durchgang
beendeten. Für die Niedersachsen blieben nur die Plätze 4 bis 6 und in Schlägen
hieß das: Braunschweig 153; Cuxhaven +2 und der TSV Salzgitter lag mit 158
Schlägen am Ende des Feldes. Vielleicht die Quittung für die lange
minigolffreie Winterzeit? Nach blauen Runden konnte man am heutigen Tage
vergeblich Ausschau halten. Eine 20 sollte das Tageshighscore für die Runde
werden. Bei mir war es der Geradschlag mit und die Schleife, welche einen
besseren ersten Durchgang verhinderte.|
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Der zweite Durchgang brachte schon die ersten Verschiebungen. Hamburg mit
einer 141 blieb weiter an der Spitze, aber die Kieler holten Dank einer 138
etwas auf. Mit leichtem Abstand und einer 147er Passe folgten die Preetzer,
welche damit noch beruhigende 9 Schläge auf den TSV hatten, welche ihrerseits
mit 145 Schlägen die Braunschweiger (151/304) und die Möven (154/309) hinter
sich lassen konnten.
30 Schläge Unterschied zwischen Platz 1 und 6 waren schon eine Menge Holz.
War die Anlage so schwer zu spielen? Die erste Bundesliga hatte ja im Herbst
ihren Spieltag in Niendorf und dort wurden eigentlich recht gute Ergebnisse
erzielt. Dort lagen die Problemfelder bei den Bahnen Bodenwellen, Fenster und
Salto. Bei uns hatten viele zudem noch zusätzlich Probleme mit den Bahnen
Geradschlag mit Hindernissen, Mausefalle und Blitz, wo ein Schnitt größer 1,5
gespielt wurde.
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Im dritten Durchgang mussten die Kieler wechseln und nach Bahn 9 kam Uwe
Biermann für Marvin Below in die Mannschaftswertung und auch die Niendorfer
wechselten nach der Runde Tony Koch für Alan Ahmed ein. Eins hatten die
Hamburger und die Cuxhavener in diesem dritten Durchgang gemeinsam, sie
spielten beiden mit 153 Schlägen den schlechtesten Durchgang. Das konnten die
Kieler Jungs ausnutzen, dank einer 138er Runde, welche 11 Schläge Vorsprung
bedeuteten. Mit 141 Schlägen konnten meine TSVer weiter Boden gut machen auf
die Preetzer (148) und so lag man nur noch 2 Schläge zurück. Mit einer 151er
Runde konnten die Braunschweiger noch zwei Schläge auf Cuxhaven holen und zwei
Punkte waren somit weiter in Sicht, aber konnte das der Anspruch der sonst so
starken Braunschweiger sein? Gerade in Niendorf lagen die Golfer um Philip
Busche immer weit vorn mit dabei, da gerade Philip und auch Peter Wittek in der
Hamburger Umgebung leben. Machte hier das miese Wetter einen Trainingsvorteil
zu nichte?
Das Wetter wurde zum letzten finalen Durchgang noch ein bisschen besser, so
dass man von sehr guten Bedingungen sprechen konnte. Wer würde dies nutzen? Wir
fangen wie immer am Tabellenende an. Braunschweig brachte am Ende eine 158 an
die Tafel, was eine Endergebnis von 613 Schlägen bedeutete. Konnten das die
Möven ausnutzen? 152 Schläge benötigen die Cuxhavener und so stand man am Ende
mit einem Schlag mehr als die Braunschweiger mit „Null“ Punkten da.
Um die Plätze drei und vier spielten der TSV und die Preetzer Jungs. Preetz
hatte bis einschließlich Spieler 5 noch knapp die Nase vorn und die beiden
Schlussspieler mussten es nun richten. Dirk Otten spielte konzentriert eine 20,
nachdem er dieses Ergebnis auch schon in Runde 3 schaffte. Markus Diekert kam für
die Preetzer nicht ganz so zurecht und musste auf den letzten Bahnen noch Putts
einlegen. Eine rote Runde brachte dem TSV einen knappen 2-Schläge-Vorsprung und
6 Punkte. Die Preetzer waren aber trotzdem mit dem Ausgang nicht ganz
unzufrieden, da man vor den beiden anderen Niedersächsischen Mannschaften ins
Ziel kam.
Aber wer würde den Spieltag gewinnen? Nachdem bei Braunschweig der Bann mit
der „Null“ gebrochen war schaute man auf die Niendorfer, welche ja noch keinen
Punkt bis dato abgeben mussten. Mit 137 Schlägen und nur einer roten Runde
brachte man es auf gute 569 Schläge. Die Kieler, ich nehme es vorweg, erlitten
einen Einbruch. Mit vier roten Runden kam man nur auf eine 153er Passe, welche
einen Rückstand von 5 Schlägen auf die Hamburger bedeuteten. Damit war die
weiße Weste der Niendorfer gewahrt.
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Welche Auswirkungen hatte dies auf die Gesamttabelle?
Niendorf dürfte der Meistertitel nicht mehr zu nehmen sein. 30 Punkte sprechen eine deutliche Sprache. Dahinter streiten sich Kiel und der TSV um den Vizetitel, wobei beide Teams noch Heimrecht genießen. Da der 5. Spieltag in KIEL-Preetz aber eher für die Mannen um René Lemke spricht, liegen die Vorteile hier wohl bei den Nordlichtern. Den 4. Platz hat Preetz inne mit 10 Punkten und zwei Spieltagen in Kiel vor der Brust. Um den Abstieg geht es leider für zwei Niedersachsen. Die Möven haben mit 6 Punkten einen kleinen Vorsprung gegenüber Braunschweig (2). Hier denke ich mal, wird die Entscheidung erst in Salzgitter fallen, wo der letzte Spieltag stattfindet.
Niendorf dürfte der Meistertitel nicht mehr zu nehmen sein. 30 Punkte sprechen eine deutliche Sprache. Dahinter streiten sich Kiel und der TSV um den Vizetitel, wobei beide Teams noch Heimrecht genießen. Da der 5. Spieltag in KIEL-Preetz aber eher für die Mannen um René Lemke spricht, liegen die Vorteile hier wohl bei den Nordlichtern. Den 4. Platz hat Preetz inne mit 10 Punkten und zwei Spieltagen in Kiel vor der Brust. Um den Abstieg geht es leider für zwei Niedersachsen. Die Möven haben mit 6 Punkten einen kleinen Vorsprung gegenüber Braunschweig (2). Hier denke ich mal, wird die Entscheidung erst in Salzgitter fallen, wo der letzte Spieltag stattfindet.
In der Einzelwertung konnte überraschend der Schreiber dieser Zeilen seinen
zweiten Tagessieg erspielen, mit sehr guten 86 Schlägen.
Der nächste Spieltag findet in drei Wochen auf der Anlage des MGC Olympia
Kiel statt. Dort werden dann auch wieder die Damen der Regio Nord mit am Start
sein.
Das Team des Tages mit 534 Schlägen
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Christian Spandau
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86
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Schläge
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Salzgitter
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Udo Rathje
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88
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Schläge
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Niendorf
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Stefan Wiltafsky
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89
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Schläge
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Niendorf
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Dirk Otten
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89
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Schläge
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Salzgitter
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Christian Graage
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91
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Schläge
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Preetz
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Jan-C. Theden
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91
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Schläge
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Kiel
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Mit sportlichen Grüßen
Christian Spandau

